Medieninformation,
Februar 2005 Medieninformation,
Jänner 2005 |
Media
information, February 2005 Media
information, January 2005
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Media information, 2004 |
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Des Pin-ups neue Kleider Modedesigner
machen sich unter dem Motto „Dress up the Pin-up for a glamorous
party“ für den Triumph International Fashion Award 2005 auf
die Suche nach neuen Kleidern für das immer aktuelle Symbol der Verführung Die typische Darstellungsform des heutigen Pin-ups hat sich im Laufe der letzten hundert Jahre in den Grundzügen kaum verändert. Es ist die aufreizende, aber doch immer unschuldig bleibende Verführungskraft einer Frau, die zumeist mit abgewinkelten Beinen sitzend oder liegend und mit einem oder beiden Armen hinter dem Kopf abgebildet wird. Seit dem ersten Poster für das berühmte Pariser Moulin Rouge von Toulouse-Lautrec bis zu dem wohl bekanntesten amerikanischen Pin-up Künstler Alberto Vargas hat das Frauenbild des Pin-ups über die Jahrzehnte immer wieder neue Inhalte erhalten. Heute beschäftigen sich Modedesigner mit diesem Thema und verhelfen einer Ikone der Populärkultur zu neuem Glamour. Und so wie jede Ikone die Erkennbarkeit durch äußere Zeichen nicht verliert, verschaffen Modedesigner diesem Idealbild einer verführerischen Frau eine neue, selbstbewusste Aussage. Die Aussage scheint die Abgebildete selbst zu treffen, denn im Mittelpunkt steht die Lust der Frau am Frausein. Bereits in den 50er Jahren hat sich das Bild des Pin-ups vom Klischee des blonden Dummchens gelöst. Am 18. Februar 1951 war im STERN zu lesen, dass die Forderung der GIs in Europa und Fernost nach „Süß und trotzdem nicht dumm“ einen neuen Typus Pin-up modern machte: „„Geist“ ist der letzte Schrei. Die Heimat reagierte prompt: Dorothy Hart zum Beispiel hat an der Western-Reserve-Universität zum Dr. phil. promoviert. In einem New Yorker Kaufhaus – vorsichtshalber hinter Glas – wird sie im neuesten Badeanzug fotografiert und soll dann in 500.000-facher Ausfertigung Amerikas uniformierte Söhne trösten.“
In den nächsten Jahrzehnten ist das Pin-up zu noch höheren Weihen gelangt. Die streitbare Feministin Camille Paglia, amerikanische Professorin für Kulturwissenschaften an der University of the Arts in Philadelphia, wird auch das "intellektuelle Pin-up der 90er“ genannt. Im Zentrum ihres Denkens steht eine neue Weiblichkeit, die von der Frau selbstbewusst gelebt wird. Seit den 90er Jahren hat sich das Symbol der verführerischen Frau noch weiter entwickeln können. Die Mode als Spiegel unserer Gesellschaft reagiert auf diese aktive Rolle der Frau mit Kollektionen, die das Thema „Ikonographie“ ins Zentrum rücken und das Bild einer Frau, die als Subjekt handelt, besprechen. Aleksandra Paszkowska, Finalistin des Triumph International Fashion Award 2004, hat die Ikone der „Prinzessin“ in humoristischer Weise in Szene gesetzt: die „Instant Princess“ trägt den für abendliche Termine festlichen Tüllrock als Tasche immer bei sich. Der Tüllrock kann unter jedem Kleid getragen werden und macht innerhalb kürzester Zeit aus jeder Frau eine Prinzessin. Die Trägerin des Paszkoswka’schen Tüllrocks übernimmt die Initiative und adelt sich selbst, wann und wo sie immer will, zur märchenhaften Prinzessin.
Photo: (C) Gilles Rentiers
Mary Jo Diehl, Gewinnerin des Triumph International Fashion Award 2004, hat in der aktuellen Frühling/Sommer
Kollektion ihres Labels „House of Diehl“ Ikonen des amerikanischen
und europäischen Films als tragendes Thema auserkoren. In der mit
großem Erfolg in New York präsentierten Kollektion „The
Iconic Woman“ werden die Filmikonen Liza Minelli, Catherine Deneuve,
Kim Novak, Marlene Dietrich, Sophia Loren,… in „neuen“
Kleidern präsentiert. Durch die Verwendung der zu Ikonen verewigten
Stars beweist Mary Jo Diehl die Individualisierungsleistung ihrer Mode,
die mit jedem einzelnen Modell einen ganz bestimmten Typus Frau neu erschafft.
Der Trägerin stellt Mary Jo Diehl die Wahl des Rollenbildes frei.
Photo by David Josias "Fashion is self-expression. When words fail, this image of ourselves >our social skin< translates who we are across culture, creed, and color, instantaneously. This culturally relevant message, Style, is the combination of clothes and those that wear them. Style, this interactive art of fashion, is my medium: creating community; empowering people to express themselves (not cookie-cutter brand ideology); helping you wear what you mean." Mary Jo Diehl, Gewinnerin des Triumph International Fashion Award 2004 Bildmaterial:
Nähere Informationen: fashionoffice.org, Dr. Karin Sawetz. Tel: +43.1.76985-101, E-Mail: home@fashionoffice.org |
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